Ensemble-Effekt (auch entourage-effekt): Wie bei einem Orchester entfalten Cannabinoide & Co. gemeinsam eine größere Wirkung – nicht solo, sondern im Zusammenspiel.
Cortisol ist ein Stresshormon, das Energie bereitstellt, Entzündungen hemmt & den Tagesrhythmus beeinflusst – zu viel kann jedoch belasten.
psychotrop beschreibt Substanzen, die das zentrale Nervensystem beeinflussen und z. B. Stimmung, Wahrnehmung oder Verhalten verändern – und einen Rausch bewirken können.
Adenosin ist ein Neuromodulator, der sich während des Wachseins im Körper anreichert und dabei Schlaf sowie Ruhe fördert. Es spielt eine zentrale Rolle im Energiehaushalt, bei der Regulierung der Gehirnaktivität und im Schlaf-Wach-Rhythmus. Koffein blockiert die Wirkung von Adenosin – deshalb macht Kaffee wacher und aufmerksamer.
TRPV1 (Transient Receptor Potential Vanilloid 1) ist ein Schmerz- und Hitzerezeptor im Nervensystem.
Serotonin – oft als „Glückshormon“ bezeichnet – ist ein Neurotransmitter, der sich im Gehirn befindet. (Zentrale Funktion) Es unterstützt die Kommunikation zwischen Nervenzellen. Außerhalb des Gehirns – insbesondere im Darm und im Blut – wirkt Serotonin als Hormon. (Periphere Funktion)
Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die auf das Endocannabinoid-System wirken – sie können vom Körper selbst gebildet (Endocannabinoide), pflanzlich (Phytocannabinoide) oder synthetisch sein.
Phytocannabinoide sind pflanzliche Cannabinoide, die vorwiegend in Cannabis vorkommen – darunter bekannte Stoffe wie CBD und THC. Sie können ähnlich wie körpereigene Endocannabinoide zur Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts beitragen.
Endocannabinoide sind körpereigene Botenstoffe, die das Endocannabinoid-System aktivieren und zur Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts beitragen.
Endocannabinoid-System (ECS): körpereigenes Signalsystem aus Cannabinoid-Rezeptoren und Botenstoffen, das wichtige Funktionen reguliert und das innere Gleichgewicht (Homöostase) erhält.



