Wir müssen stoppen.
Mit schwerem Herzen, aber mit klarem Kopf.

Als wir Hanfology gegründet haben, wollten wir etwas Einfaches tun: Wissen zugänglich machen. Über Hanf, über CBD, über eine Pflanze, die seit Jahrtausenden Teil unserer Welt ist, und die in Deutschland noch immer in einem rechtlichen Graubereich lebt.

Wir haben viel gelernt. Wir haben geschrieben, recherchiert, gefragt und zugehört. Und genau deshalb müssen wir heute ehrlich sein: Der Weg, den wir einschlagen wollten, ist momentan nicht gangbar.

  • Novel Food: CBD-Produkte zum Verzehr gelten in der EU als „neuartige Lebensmittel“. Bis heute wurde keine einzige Zulassung erteilt, der Verkauf ist damit in Deutschland rechtlich nicht möglich.
  • Unklare Zukunft: Die ersten Zulassungen werden frühestens 2027 erwartet, und sind keineswegs garantiert. Wir wissen nicht, wann und ob sich das ändert.
  • Wir sind nicht allein: Viele Marken, die ähnliches aufgebaut haben, ziehen denselben Schluss. Der Markt zieht sich zurück, nicht weil die Überzeugung fehlt, sondern weil der rechtliche Rahmen es (noch) nicht erlaubt.
  • Pharma statt Wellness: Der einzige Weg, der sich derzeit öffnet, ist der pharmazeutische, weit entfernt von dem zugänglichen, alltagsnahen Ansatz, den wir verfolgen wollten.

Wir können nicht versprechen, dass wir zurückkommen. Wir hoffen es, aber Hanfology war von Anfang an ein ehrliches Projekt, und das soll es auch am Ende sein. Wir werden kein „Bis bald“ versprechen, das wir nicht halten können.

Mit Dankbarkeit für alle, die uns begleitet haben.
— Hanfology

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